Zwischen Integration und Operation trennen
Durch Aufteilung der Methoden in Integration und Operation entsteht verständlicherer Code. Dadurch steigt die Effizienz beim Entwickeln und es passieren auch deutlich weniger Fehler. Zwei Kriterien die wir bei der Umsetzung von Kundenprojekten sehr wichtig finden.

Geschäftsführer
26. Dezember 2020

Zuletzt habe ich über das Prinzip der gegenseitigen Nichtbeachtung gesprochen. Was in einer Gesellschaft problematisch ist, ist in der Softwareentwicklung hingegen von Vorteil. Deshalb möchte ich hier weitermachen und das darauf aufbauende Integration Operation Segregation Principle, auch IOSP genannt, vorstellen.
Bei diesem Prinzip geht es darum, die Funktionseinheiten, die wir letztes Mal definiert haben in zwei Kategorien einzuteilen. Entweder sie operieren und folgen damit dem Principle of Mutial Oblivion oder sie integrieren, d.h. sie stecken andere Funktionseinheiten zusammen. Integrationen sind damit quasi das Schmiermittel, damit die Zahnräder der Maschine auch richtig laufen. Da Integrationen sich um die Verkettung von Funktionseinheiten kümmern, sind diese Abhängig von diesen. Deshalb ist es wichtig sie so einfach wie möglich zu gestalten. Aus diesem Grund enthalten sie auch keine ‚Logik‘.
Unter ‚Logik‘ ist in diesem Fall folgendes zu verstehen:
- Unäre und binäre (Rechen-)Operationen (wie
+,*,%, …) - Kontrollstrukturen (
if,else,while,for,try/catch, …) - API-Aufrufe (Methoden von Bibliotheken wie Workflow Foundation, NHibernate etc.)
- Ressourcen-Zugriffe (Dateien, Datenbanken etc.)
Operationen hingegen, dürfen ‚Logik‘ enthalten. Sie machen damit quasi die harte Arbeit. Dadurch sind sie deutlich komplizierter als Integrationen. Aus diesem Grund sollten diese so unabhängig wie möglich sein. Womit es ihnen nicht erlaubt ist auf andere Funktionseinheiten, also Operatoren oder Integrationen, zuzugreifen. Durch diese Trennung in Integration und Operation entsteht ein deutlich leichtgewichtigere Umsetzung.
Anmerkung: Bei diesem Text handelt es sich um einen überarbeiteten Repost eines alten Blog-Artikels aus 2015 von mir.

Kevin Erath
Ich bin Mitgründer und Geschäftsführer von pep.digital und bringe über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung individueller Unternehmenssoftware ein. Seit 2004 lehre ich an der Hochschule Esslingen (Fakultät Informatik) und wurde 2025 für meine langjährige Lehrtätigkeit geehrt. Meine Vorlesungen zu Clean Software und Systemarchitekturen mit .NET verbinden Praxisnähe mit einem hohen Qualitätsanspruch. Als Microsoft Certified Trainer leitete ich viele Jahre ein Academic Center und habe im Laufe der Zeit zahlreiche Studierende in Praxissemestern und Abschlussarbeiten betreut. Heute unterstütze ich mittelständische und große Unternehmen dabei, ihre Softwarelandschaften zukunftssicher auszurichten, von der KI-Integration bis zur NIS2-Compliance. Technik ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für nachhaltige und durchdachte Lösungen.
Quellen
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Wie sieht der Alltag eines Softwareentwicklers aus, der nicht nur Code schreibt, sondern aktiv datengetriebene Lösungen mitgestaltet? Nico gibt spannende Einblicke in seine Arbeit bei pep.digital – von seinem Einstieg als dualer Masterstudent bis hin zur erfolgreichen Umsetzung eines komplexen Kundenprojekts. Dabei erzählt er, wie er früh Verantwortung übernehmen konnte, welche Technologien seinen Arbeitsalltag prägen und warum ihn besonders die Arbeit mit Daten und verborgenen Zusammenhängen fasziniert. Außerdem spricht er über technische Herausforderungen, den sinnvollen Einsatz von KI in der Praxis und darüber, was pep.digital als Arbeitgeber aus Entwicklersicht besonders macht.

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Peer ist seit einem Jahr bei pep.digital tätig. Als Software Entwickler sorgt er für stabile Lösungen in unseren Projekten. Das Schöne für ihn bei pep.digital ist, dass er den Bereich sehr individuell gestalten und prägen kann. Detaillierte Informationen zu seiner aktuellen Arbeit, was er an pep.digital am meisten schätzt und worauf er in seinem Werdegang besonders stolz ist, erzählt er im Beitrag.

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